Wie kann ich mich vor Viren und Krankheiten schützen?

 

Arzt und Heilpraktiker Dr. Kurt Mosetter gibt einfach umsetzbare Tipps, wie Du Dein Immunsystem gegenüber ungebetenen Gästen stärken kannst.Unser Körper kann mit Viren leben, beispielsweise gibt es im Darm hundertmal mehr Viren, als der ganze Körper Zellen hat. Um uns gegen Influenza-Viren, zu denen z.B. auch COVID-19 gehört, zu schützen, müssen wir also die biologische körpereigene Immunabwehr stärken. Unser Immunsystem hat tolle Tools, mit denen es so einen Virus in den Griff bekommen kann: z.B. weiße Blutkörperchen, T-Killer-Zellen und ganz viele Hormone, die Viren zielgerichtet killen.

 

Die Macht der Muskeln

Regelmäßiges Fitnesstraining setzt verschiedene immunprotektive Prozesse in Gang, die vor Erregern schützen. Auch das Risiko für sogenannte innere Entzündungsprozesse wird verringert. Besonders wichtig ist das Training der Muskulatur: Denn wer seine Muskeln stärkt, trainiert auch die sogenannten Myokine. Diese Muskelhormone sind Alleskönner im Organismus: Sie füttern das Immunsystem und machen die Lymphozyten, die Fresszellen, scharf. Das gilt allerdings nur für ein Training in Maßen. Übertreibt man es, indem man z.B. einen Marathon zu schnell rennt, schwächt das den Körper. Andererseits muss das Training auch eine gewisse Reizschwelle überschreiten. Ohne etwas Anstrengung und Schwitzen geht es also nicht.

 

Natural Eating

Die Fernsteuerung des Immunsystems befindet sich tatsächlich im Darm. Wenn dieser zu sehrbelastet und so in seinen Funktionen sabotiert wird oder er sich entzündet, kommt das Immunsystem nicht richtig in Tritt. Seine Maschinerie, sozusagen das Nachschublager für immunkompetente Zellen, ist dann zu langsam. Lahmt das Immunsystem, gewinnt das Virus die Oberhand. Deshalb heißt die Strategie „Natural Eating“ – natürliche Ernährung: viel Ballaststoffe, das heißt langkettige Kohlenhydrate wie Amaranth, Quinoa, Buchweizen, Hirse,schwarzer und roter Reis, aber auch Kichererbsen, Linsen und Beeren. Machen Sie es wie die Sherpas oder die Shaolin-Kung-Fu-Mönche: Diese stärken sich vorwiegend mit Linsensuppe, dazu viel Grünzeug. Der Darm verwertet diese Kohlenhydrate und bringt so antientzündliche, immunkompetente Zellen ins Spiel.Das Immunsystem braucht Treibstoff, also Energie, um arbeiten zu können, etwa in Form vonNüssen, wertvollen Fetten und Omega-Fettsäuren. Je besser der Energiehaushalt, umso besserdie körpereigene Abwehr. Zu viel Süßes, zu viel Zucker, zu viele Schadstoffe und Schwermetalle können das Immunsystem täuschen und stören. So wie der Zucker an den roten Blutkörperchen karamellisiert, messbar über den Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c, so karamellisieren und verkleben auch die Antennen und Messfühler der Immunzellen. Arbeitet es nicht richtig, funktioniert auch die Verteidigung nicht.

 

Schlüsselhormon Vitamin D

Was unser Immunsystem besonders scharf stellt, ist der sogenannte Vitamin-D-Rezeptor, der in allen Zellen sitzt. Er kann unter anderem die Fress- und Killerzellen aktivieren und extra die Produktion von Botenstoffen ankurbeln, die Viren killen. Vitamin D ist ein Schlüsselhormon, dessen Wirkung detailgenau erforscht ist. Viele Menschen haben jedoch einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Diesen kann man einfach messen lassen – und wenn erzu niedrig ist, allenfalls supplementieren. Mit wenigen Tropfen Vitamin D kann man dem Immunsystem viel Gutes tun, vor allem, wenn die Sonneneinstrahlung gering ist.Um die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln, solltest du Folgendes wissen: Im Körper gibt es Immunglobuline, also Proteine, die nur für das Immunsystem arbeiten. Für diese kleinen Eiweiße – diese Antikörper – ist ein Proteinmangel eine Superkatastrophe. Das heißt, du brauchst Aminosäuren, die in Fleisch, Fisch und Eiern, aber auch in Linsen, Erbsen und Bohnen enthalten sind. Bei einem Mangel an diesen Aminosäuren geht der Energiehaushalt indie Knie und das Immunsystem schaltet auf „Slow Mode“.

 

Stress vermeiden, Entspannung zulassen

Ein geschicktes Stressmanagement und ein erholsamer Schlaf sind wichtig. Denn Regeneration und Reparatur passieren in der Nacht und ein starkes Immunsystem reift im Schlaf. Wer nur Stress hat, und keine Erholung, gerät ins Hintertreffen. Um aus der Stresskaskade auszusteigen, braucht es daher Pausen. Gerade in Zeiten, in denen alle krank werden, lohnt es sich, mit dem Leben noch ein bisschen bewusster umzugehen.

Also runter vom „Panik-Gaspedal“, rauf auf die „Alltags-Hektik-Stress-Bremse“ und bewusst etwas für die eigene Gesundheit tun… wir sehen uns im VitalWerk!

 

Euer VitalWerk Arnsberg und Life Sundern Team

Von Professor Dr. med. Elke Zimmermann, Mario Görlach und Andreas Bredenkamp

Liebe Kunden,

nie waren Wachstumsreize so wichtig wie in dieser schwierigen Zeit, denn Muskeln produzieren unter Belastung Botenstoffe, die sogenannten Myokine, die der Kommunikation zwischen den Organen dienen, und die in der Lage sind, uns vor Erkrankungen wirksam zu schützen. Sie sind sinnbildlich gesprochen so etwas wie Ladestationen und Wegweiser für unser Immunsystem.Offensichtlich sind es dabei gerade überschwellige Belastungen, die diese wichtigen Botenstoffe in großer Zahl in unseren Kreislauf ausschütten und uns damit besonders wirksam vor Erkrankungen schützen können. Gerade in Zeiten, in denen uns ein Virus quasi „ruhigstellt“, ist die Produktion an Myokinen besonders wichtig, weil langes Liegen zu einem Abbau an T-Lymphozyten führt. Die T-Lymphozyten sind in unserem Körper für die Immunabwehr verantwortlich. Durch langes Liegen verliert der Körper jeden Tag einen gewissen Prozentsatz an T-Lymphozyten. Sie können sich diesen Verlust vorstellen wie die Batterie bei einem Oldie, den sie über den Winter in die Garage stellen. Ist die Batterie voll, springt der Wagen im Frühjahr wieder an. Ist die Batterie schon relativ leer, wenn sie ihn in die Garage stellen, kann es zu einer Tiefenentladung kommen und dann brauchen Sie im Frühling eine Neue. In gleicher Weise wie in dem Vergleich mit der Batterie verliert ein Mensch, der längere Zeit ruhiggestellt wird, T-Lymphozyten. Gehen diese zurück auf 0 Prozent, kommt das einer Tiefenentladung gleich und dann gibt es keinen Weg zurück ins Leben. Da bei älteren Menschen die „Lebensbatterie“ nicht mehr so gut aufgeladen ist wie bei jungen Menschen, sind lange Liegephasen und eine zusätzliche Belastung durch einen Virus für sie eine Verkettung ungünstigster Faktoren, was ihre Gesundung betrifft. Aus diesem Grund sind ältere Menschen von dem Virus wesentlich stärker betroffen als jüngere Menschen, deren „Lebensbatterie“ gut aufgeladen ist. Deshalb sollte jeder Gesunde darauf achten, durch Muskelbelastungen seine „Lebensbatterie“ in einem guten „Ladezustand“ zu halten, falls es durch die Belastung durch einen Virus zu einer längeren Ruhigstellung kommen sollte, die für das Immunsystem als solche schon eine Belastung darstellen würde. Wichtig ist, dass es offensichtlich gerade die überschwelligen Belastungen sind, die zu einer starken Produktion von Myokinen führen und damit unser Immunsystem trainieren. Belastungen also, die über unsere Alltagsbelastungen weit hinausgehen. Dass es gerade überschwellige Belastungsreize sind, die unser Immunsystem trainieren, kennen wir im Zusammenhang mit Hitze und Kälte. Gehen wir nämlich vom Warmen ins Kalte, holen wir uns schneller mal eine Erkältung. Gehen wir aber vom extrem Warmen, also aus der Sauna, ins extrem Kalte, also ins Tauchbecken, dann wird unser Immunsystem trainiert, um uns vor den Alltagsbelastungen besser schützen zu können. Wie in dem Saunabeispiel so sind es also offensichtlich auch gerade die überschwelligen Muskelbelastungen durch ein regelmäßiges Muskeltraining, die unseren Körper auch im Falle einer Virusinfektion wirkungsvoll schützen. Was allerdings für die Sauna gilt, das gilt auch für muskuläre Belastungen. Liegt eine Entzündung bereits vor, hilft die Sauna nicht und dann sollte man auch nicht trainieren, weil das Training selbst eine Belastung für das Immunsystem darstellt. Hier hilft nur Ruhe. Wenn Sie im Augenblick aufgrund der gegebenen Situation nicht in den Fitnessclub gehen können, aber gesund sind, trainieren Sie Ihre Muskeln zu Hause durch einfache Übungen wie Klimmziehen, Kniebeugen, Hockstrecksprünge und Liegestütz, um ihr Immunsystem leistungsfähig zu erhalten. Sobald es möglich ist, kommen Sie zum regulären Training zurück ins Studio, denn nur so garantieren Sie den langfristig notwendigen Wachstumsreiz.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen vor allem eines: Gesundheit!

Hallo 😊

Hier meldet sich Eva aus dem Sportcenter LIFE.

Ich möchte Euch ein paar Tipps gebe, damit Ihr die Zeit im Homeoffice rückenfreundlich übersteht. Viele von Euch müssen jetzt Ihre Büroarbeit von zuhause führen. Meistens steht da allerdings kein Schreibtisch mit Bürostuhl zur Verfügung.

 

Erster Tipp:  Achte darauf, dass Deine Hüfte beim Sitzen etwas höher ist als Deine Knie. Optimal wäre, wenn Deine Sitzfläche etwas nach vorn geneigt ist (Kissen unter den Po, vielleicht hast Du sogar ein Keilkissen). So kann Deine Rückenmuskulatur die Wirbelsäule besser stützen.

Das kann sie aber nicht ewig. Jede noch so gute Muskulatur ermüdet.

Quelle: Büromöbel Experte

 

Zweiter Tipp: Bau in Deine Sitzphasen Pausen ein.  Wenn Du ein Glas Wasser trinkst – trinken ist wichtig für einen frischen Kopf – steh kurz auf.
– Dehne Deine Brust, indem Du Deine Arme höher als Deine Schultern anhebst und nach hinten
  ziehst.
– Neige deinen Kopf nach rechts und links.
– Setz Deine Hände auf die Schultergelenke und bewege die Ellbogen nach hinten.

So kann dein Rücken kurz verschnaufen.

Wenn dir irgendwann Dein unterer Rücken schmerzt.

Dritter Tipp: Setz dich auf Deinen Stuhl, neige Deinen Oberkörper nach rechts und links. Öffne Deine Beine, beuge Dich nach vorn, umfass mit Deinen Armen Deine Knie bzw. Unterschenkel und zieh Dich ganz eng an sie heran. So entlastest Du Deine Lendenwirbel.

Quelle: funcFit

Ich wünsche Dir ganz viel Ausdauer, Geduld und Gesundheit.

Liebe Grüße

Deine Eva